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27.01.2020 
128 Kilometer Wildschweinbarrieren

  Sachsen.  In Sachsen wird im gesamten Grenzverlauf zu Polen eine Wildschweinbarriere zum Schutz vor der Afrikanischen Schweinepest errichtet. Darüber haben Gesundheitsministerin Petra Köpping und der Landrat des Landkreises Görlitz, Bernd Lange Donnerstagabend informiert. Von Norden beginnend werden über die gesamten rund 128 Kilometer Länge elektrobetriebene und mit abschreckenden Duftkomponenten versehene Wildschweinabwehrnetze installiert. Der Freistaat schafft diese Barriere an und kommt für die Kosten von rund 250.000 Euro auf. Damit wird der Verlauf der derzeit im Norden Sachsens bei Bad Muskau begonnenen Barriere nach Süden bis Zittau fortgesetzt. Das Aufstellen der Elektronetze übernehmen Mitarbeiter der Straßenmeisterei, der Landestalsperrenverwaltung und des Technischen Hilfswerks. Wir wollen damit auch potenziell bedrohte Landwirtschaftsbetriebe vor einem wirtschaftlichen Schaden bewahren. Und wir flankieren damit die Vorsorgemaßnahmen in Brandenburg und Polen, so die Ministerin weiter. Sachsen hatte erst Anfang Dezember seine Krisenstrukturen für den Ernstfall in einer bundesweit zur Kenntnis genommenen Großübung über vier Tage getestet. (pm/bw)
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27.01.2020 
Himmel für die Bautzener Sternwarte

Bautzen.  Der Förderverein der Bautzener Sternwarte blickt frohen Mutes in die Zukunft. Nach der Übernahme der Einrichtung durch die Beteiligungs- und Betriebsgesellschaft Bautzen mbH habe die Sternwarte jetzt eine gute Perspektive, erklärte der Vereinsvorsitzende Rüdiger Hackel am vergangenen Freitag. An diesem Tag stattete der Bundestagsabgeordnete Torsten Herbst (FDP) der Sternwarte einen Besuch ab. Er erfuhr, dass es künftig eine klare Aufgabenaufteilung zwischen BBB und Förderverein geben werde und dass die für den Erhalt notwendigen Investitionen gesichert sind. Während die städtische Gesellschaft die Verantwortung für die finanziellen Angelegenheiten und die Instandhaltung trägt, kann sich der Verein künftig auf die inhaltliche Arbeit konzentrieren. Dazu gehören Himmelsbeobachtungen, Vorträge und Angebote für Schulklassen. Auch der bislang beim Förderverein angestellte technische Mitarbeiter wurde von der BBB übernommen. (um)
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27.01.2020 
Jugend musizierte am Wochenende

  Hoyerswerda.  Die Lausitzhalle und das Lessing Gymnasium Hoyerswerda waren am vergangenen Wochenende die Austragungsorte des Regionalausscheides für den Wettbewerb „Jugend musiziert“. An den Start gingen diesmal 130 Nachwuchsmusiker, und damit 30 mehr als im Vorjahr. Neben Hoyerswerda kamen die Teilnehmer auch aus den Regionen um Kamenz, Bautzen, Görlitz, Löbau, Zittau und Weißwasser in die Zusestadt, um sich den Jurys zu stellen. Wertungen für die Auftritte gab es zum Beispiel in den Kategorien Akkordeon, Klavier und Gesang. Die erfolgreichsten der jungen Musiker fahren nun zum Sächsischen Landeswettbewerb.(hps)
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27.01.2020 
Jury für den Zejler-Preis

  Bautzen.  In diesem Jahr wird in Sachsen erneut der Preis für sorbische Sprache verliehen. Die neu berufenen Jurymitglieder haben sich jetzt zu ihrer konstituierenden Sitzung getroffen, informiert das Kultusministerium. Sie sind auf Vorschlag des Rates für sorbische Angelegenheiten, der Domowina, der Landkreise Bautzen und Görlitz, der sorbischen Gemeinden sowie des Kultusministeriums ernannt worden. Mit dem Zejler - Preis sollen Verdienste um den Erwerb, den Gebrauch und die Vermittlung der sorbischen Sprache - insbesondere des Obersorbischen - gewürdigt werden. Der Preis wurde im Jahr 2014 erstmals vergeben und wird seitdem alle zwei Jahre verliehen. (pm/bw)
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27.01.2020 
Mehr Parkplätze für den Stausee

  Bautzen .  Die Stadt Bautzen will die Parkmöglichkeiten am Stausee erweitern. Vor allem in den beiden zurückliegenden Hitzesommern war es an vielen Tagen zu chaotischen Zuständen gekommen, bei denen auch die Zufahrten zu den anliegenden Freizeiteinrichtungen zugeparkt wurden. Bereits in der vergangenen Saison war eine zusätzliche Fläche freigegeben worden, die Platz für bis zu 40 Fahrzeuge bietet. Allerdings ist noch nicht klar, ob diese auch im Sommer 2020 wieder genutzt werden kann. (um)
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27.01.2020 
Seenland präsentiert sich auf Reisemesse

  Dresden.  Das Lausitzer Seenland präsentiert sich mit einem eigenen Stand auf der Reisemesse in Dresden. Punkten kann die beliebte Urlaubsregion mit ausgezeichneten Radwegen entlang neuer Seen, vielfältigen Wassersportangeboten, Industriekultur zum Anfassen, attraktiven Campingplätzen und Ferienunterkünften. Sachsen, besonders die Landeshauptstadt Dresden, ist der wichtigste Quellmarkt für das Lausitzer Seenland. Erstmals zur Reisemesse wurde eine neue Urlaubskarte aufgelegt, heißt es vom Tourismusverband Lausitzer Seenland. Die Faltkarte fasst kompakt zusammen, was das Lausitzer Seenland so besonders macht und bietet Inspiration für die nächste Reise in Europas größte künstliche Wasserlandschaft. Am Messestand sind darüber hinaus das neue Urlaubsmagazin und Gastgeberverzeichnis erhältlich. „Wir sind mit knapp einer Stunde Fahrtzeit für Gäste aus dem Raum Dresden sehr gut erreichbar und nicht nur deshalb ein beliebtes Ziel für aktive Erholung am und auf dem Wasser – egal ob Tagesausflug, Kurzurlaub oder längerer Familienurlaub“, so Kathrin Winkler, Geschäftsführerin des Tourismusverband Lausitzer Seenland e.V.. Der Termin in Dresden stellt gleichzeitig den Startschuss für die Messesaison 2020 dar. Es folgen die For Bikes in und die Fahrradmesse VELOBerlin. Den Abschluss bildet das Bürgerfest zum Tag der deutschen Einheit in Potsdam, heißt es dazu weiter. (pm/vu)
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27.01.2020 
Senckenberg-Museum wird digital

  Görlitz.  Das Senckenberg-Museum für Naturkunde in Görlitz wird zum Museum 4.0. Im Rahmen der Teilnahme am gleichnamigen Projekt hat das Museum mehrere digitale Anwendungen entwickelt, die ihm neue Besucherschichten erschließen sollen. Dazu zählt unter anderem das „Datarama“ - ein digitaler Projektionszylinder, der es ermöglicht, alle 15 wissenschaftlichen Stationen des Museums virtuell zu erkunden. Die Besucher können den Forschern direkt bei der Arbeit über die Schulter schauen – so auch bei der Untersuchung tot aufgefundener Wölfe. Der Schwerpunkt liegt jedoch auch künftig im analogen Erleben. Die digitalen Angebote sollen den Museumsbesuch nicht ersetzen, sondern ergänzen. Der klassische Gang durch die Ausstellung wird also auch künftig untrennbar zum Besuch des Görlitzer Naturkundemuseums gehören. (um)
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27.01.2020 
Sorbische Vogelhochzeit

Radibor.  Es ist ein kühler Morgen in der kleinen Gemeinde Radibor bei Bautzen. Raureif ziert die Dächer und die ersten Sonnenstrahlen scheinen über den Horizont. Es ist 6 Uhr.
Während die Großen noch schlafen, stecken die Kleinsten bereits in den Vorbereitungen für die heutige Vogelhochzeit, denn am Nachmittag findet hier eine große Aufführung des Katholisch-sorbischen Kinderhauses "Alojs Andricki" in der örtlichen Gaststätte „Meja“ statt. Lang haben die Steppkes trainiert, um nun ihren Eltern und den Gästen eine federfrohe Vorführung ganz im Zeichen der sorbischen Tradition zu präsentieren.

Denn hinter der Vogelhochzeit steckt eine alte Wintertradition.
Es handelt sich um einen Jahresbrauch, der in einigen europäischen Regionen bekannt ist, vor allem aber bei den Sorbern in der Lausitz. Hier heißt er niedersorbisch Ptaškowa swajźba und obersorbisch „Ptači kwas“.

Typisch sind dabei mit Zuckerguss überzogene Teigvögel, die „Sroki“. Größter Beliebtheit erfreuen sich auch die Schmätzl (Baiservögel oder -häubchen, die innen manchmal noch weich und klebrig sind). Auch so genannte Kremnester (bestehend aus einem Keksboden, darauf eine Butterkremschicht in Form eines Nestes mit dunkler Schokolade überzogen und bunten Zuckereiern in der Mitte) gehören zur Vogelhochzeit.
Im Kindergarten oder in der Schule feiern die Kinder dann als Vögel verkleidet die eigentliche Vogelhochzeit mit Gesang, Festumzügen oder Aufführungen, wie auch hier in Radibor. Während in deutschen Kindertagesstätten das Brautpaar als Amsel und Drossel verkleidet ist, stellen im Sorbischen Elster (sroka) und Rabe (hawron/wron) Braut und Bräutigam dar und tragen die sorbische Hochzeitstracht anstatt eines Federkleides.

15:30 Uhr war es dann so weit. 19 Kinder des sorbischen Kinderhauses pilgerten in Tracht und Anzug gekleidet in die nahegelegene Gaststätte. Nach einer kurzen Begrüßung der Gäste in sorbischer Sprache, gab Kinderhaus-Leiterin Andrea Hennig die Bühne dann für die Steppkes frei. Mit sorbischen Vogelhochzeits-Liedern, Gedichten und Tänzen (wie dem sorbischen Traditionslied mit Tanz, „Stup Dale“, was übersetzt so viel wie „schreite weiter“ bedeutet) wussten die kleinen zu unterhalten. Begleitet wurden sie dabei von Erzieherin Silvia Schiebschick an der Gitarre.
Wie Leiterin Andrea Hennig erzählt, sei sie besonders stolz darauf, dass die Kinder, welche die sorbische Sprache noch lernen, die Aufführung dennoch mit Bravour gemeistert haben.
Nachdem die Kinder ihren wohlverdienten Applaus genossen hatten, gab es für sie und ihre Gäste noch einige der sorbischen Vogelhochzeitsspezialitäten, wie Sroki und Kremnester zu Kakao und Kaffee. Andrea Hennig war sehr zufrieden mit der Darbietung der Kinder.

Gesättigt und froh über die bestandene Aufführung, führte es das Brautpaar mit seinem Gefolge schließlich wieder zurück in ihr Nest.
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27.01.2020 
Stadtratsentscheid zum Anteilsverkauf am Klinikum

  Hoyerswerda.  Mit Spannung wird am Dienstagabend in der Sitzung des Hoyerswerdaer Stadtrates die Entscheidung betreffs des Lausitzer Seenland Klinikums erwartet. Die Stadt will ihre Mehrheitsbeteiligung von 2 Prozent an dem Haus abgeben. Das würde den Krankenhausbetreiber, die Sana Kliniken AG, mit 51% zum Mehrheitsgesellschafter machen. Hoyerswerda erhält dafür einmalig eine Million Euro. Zudem übernimmt die Sana das Insolvenzrisiko für das Klinikum für weitere fünf Jahre und verpflichtet sich, innerhalb dieser Zeit zehn Millionen Euro in das Haus zu investieren. Allerdings könnte im Stadtrat eine Koalition aus Linken und der AFD den Verkauf verhindern. Beide sind erklärtermaßen gegen die Veräußerung. Die Sana Kliniken AG hatte sich in der Vergangenheit mit ihrer Seenlandstiftung auch gesellschaftlich in der Zusestadt engagiert. Befürworter des Anteilverkaufs sehen das Sana-Engagement und die Zukunft des Krankenhauses im Falle einer negativen Stadtratsentscheidung gefährdet. Zukünftig erforderliche Investitionen in Millionenhöhe sind seitens der Stadt Hoyerswerda kaum zu stemmen.(hps)
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