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05.06.2026 15:02:13
Letzte Vorbereitungen zu den Special Olympics |
Hoyerswerda.
Für acht Sportler der Lausitzer Werkstätten geht in wenigen Tagen ein großer Wunsch in Erfüllung. Sie vertreten Hoyerswerda bei den Special Olympics Nationalen Spielen im Saarland. Damit die Reise nicht an den Kosten scheitert, unterstützt der Lions Club Hoyerswerda die Delegation mit einer Spende. Ursprünglich war die Förderung für neun Athletinnen und Athleten vorgesehen. Da ein Teilnehmer verletzungsbedingt kurzfristig ausfällt, kommt die Unterstützung nun acht Sportlern zugute. Überreicht wurde der Scheck von Torsten Kilz, dem derzeitigen Vizepräsidenten und künftigen Präsidenten des Lions Clubs. Das Geld soll dazu beitragen, die Kosten für die Teilnahme an dem bundesweiten Sportereignis zu stemmen. Wofür die Unterstützung konkret eingesetzt wird, erklärt Siegfried Buttler von den Lausitzer Werkstätten.(ah) |
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05.06.2026 12:41:46
Feuerwehr rettet hilflose Person aus einem Fenster im dritten Stock |
Kodersdorf.
Zu einem Rettungseinsatz in Kodersdorf bei Görlitz trafen in den Nachmittagsstunden des 30. Mai die Berufsfeuerwehr der Stadt Görlitz und der Notarzt nahezu zeitgleich ein. Eine hilflose Person musste über eine Drehleiter aus dem dritten Obergeschoss gerettet werden, denn der Weg durch das Treppenhaus war versperrt. Die hilflose Person wurde in einer Rettungswanne nach unten gebracht - und wurde dort sofort fachärztlich versorgt.
Dieser Einsatz, der glücklicherweise kein echter, sondern eine Präsentation zum 125-jährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Kodersdorf war, kam nicht nur bei den vielen schaulustigen Gästen gut an, sondern auch bei Kameraden mehrerer freiwilligen Feuerwehren. Zuvor hatten die Feuerwehrleute Gelegenheit, an Ständen, die über den gesamten Park verteilt waren, zu zeigen, was sie wissen und können. Schwerer als gedacht war es, mittels Feuerwehr-Schläuchen Kegel zu treffen. Die besten Mannschaften wurden prämiert. Auf diesem Bild ist noch nicht der Endstand zu sehen - der wurde jeweils aktualisiert. Übrigens: die hilflose Person, die aus luftiger Höhe gerettet wurde, hat sich unter dem fachkundigen Können der Retter schnell erholen können und möchte, so ließ es dieser Feuerwehrmann wissen, diese Erfahrung nicht missen. Auf echte Einsätze, auch solche, würden die Kameraden gerne verzichten, doch es geschehen nun mal Unfälle und dann ist es wichtig, bestens vorbereitet zu sein, ob bei der Berufsfeuerwehr oder einer freiwilligen. Voraussetzung ist, dass ausreichend Menschen diesen Dienst für andere tun wollen.(ras) |
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05.06.2026 12:39:07
Zweiter Seniorentag |
Elsterwerda.
Zum zweiten Mal lud die Stadt Elsterwerda ein zum Seniorentag. Unter der Federführung der Unternehmen MEDIS und pro civitate kamen knapp 30 Kooperationspartner auf den Marktplatz, um mit den überwiegend älteren Besuchern ins Gespräch zu kommen. In allen Belangen in Bezug auf das Älterwerden stand man Rede und Antwort. Das Interesse an der Veranstaltung war groß. Die Stadtverwaltung bot zudem parallel zum Seniorentag im nahe gelegenen Rathaus angepasste Öffnungszeiten an. Ein kleines Rahmenprogramm sorgte außerdem für entsprechende Kurzweil.(tl) |
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05.06.2026 10:48:34
Öffentliche WM-Übertragungen GEMA-pflichtig |
Lausitz.
Die Bundesvereinigung der Musikveranstalter hat darauf hingewiesen, das öffentliche Übertragungen der Fußball-WM-Spiele eine GEMA-Lizenz benötigen. Nicht davon betroffen sind Einrichtungen, welche ihre öffentlich zugänglichen TV-Geräte oder ähnliches bereits bei der GEMA gemeldet haben. Ein Merkblatt mit den entsprechenden Konditionen ist unter anderem auf der Homepage der Verbandsgemeinde Liebenwerda veröffentlicht worden. Die GEMA vertritt bundesweit die Interessen von Künstlern, Musikern und Komponisten.(tl/pm)
Bildquelle: GEMA |
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05.06.2026 10:46:51
Kreisverwaltung weist Vorwürfe zurück |
Herzberg/E..
Der Landkreis Elbe-Elster weist Vorwürfe zur Finanzierung seines Rettungsdienstes entschieden zurück. Die Märkische Oderzeitung suggerierte am 3. Juni, der Landkreis habe sogenannte Fehleinsätze nicht ordnungsgemäß berücksichtigt oder Kosten an anderer Stelle "versteckt". Die Fehleinsätze wurden nach Angaben der Kreisverwaltung vollständig in der Gebührenkalkulation berücksichtigt. Die Entscheidung über den Einsatz eines Rettungswagens dürfe nicht davon abhängen, wer letztlich die Kosten trägt, heißt es weiter. Wer keinen vollständigen Einblick in die Unterlagen habe, sollte daraus keine weitreichenden Schlussfolgerungen ziehen. Die Kreisverwaltung weist daher insbesondere die Behauptung zurück, bei der Rettungsdienstkalkulation seien Kosten verschleiert, versteckt, manipuliert oder bewusst falsch dargestellt worden. Eine solche Unterstellung sei unzutreffend und entbehre jeder sachlichen Grundlage.(tl/pm)
Bildquelle: LKEE |
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05.06.2026 10:43:27
Start des „wegechecks“ – Bürgerbeteiligung |
Görlitz.
Nach Zittau startet nun auch in Görlitz der"wegecheck Sachsen 2026". Gemeinsam mit Bürgern sollen Schwachstellen im Fußwegenetz gefunden und Ideen für mehr Sicherheit und Barrierefreiheit gesammelt werden. Die Auftaktveranstaltung findet in der Stadtbibliothek Görlitz statt. Eine Vor-Ort-Begehung ist für den 18. Juni geplant. Die Ergebnisse sollen später in das Gesamtverkehrskonzept 2035+ der Stadt einfließen. (pm/mp)
Bildquelle: U. J. Alexander - stock.adobe.com |
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05.06.2026 10:42:13
Lausitzer Füchse holen dänischen Nationalspieler |
Weißwasser.
Die Lausitzer Füchse haben den dänischen Nationalspieler Jacob Schmidt-Svejstrup für die kommende DEL2-Saison verpflichtet. Der 28-jährige Stürmer wechselt vom dänischen Meister Sønderjyske nach Weißwasser und wagt damit erstmals den Schritt ins deutsche Eishockey. In der vergangenen Saison erzielte Schmidt-Svejstrup 47 Scorerpunkte in 46 Pflichtspielen und gehörte zu den offensivstärksten Spielern der dänischen Liga. Zudem stand er zuletzt im Aufgebot der dänischen Nationalmannschaft bei der Eishockey-Weltmeisterschaft. Füchse-Cheftrainer Christof Kreutzer sieht in dem Neuzugang einen vielseitigen Angreifer mit internationaler Erfahrung, der eine wichtige Rolle im Team übernehmen soll. Der 1,88 Meter große Außenstürmer absolvierte zuvor mehr als 140 Spiele im US-College-Eishockey und gewann 2024 mit Sønderjyske die dänische Meisterschaft.(pm/ah)
Bildquelle: fmpoulsen |
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05.06.2026 07:26:39
Ein neues Kapitel für Schloss Ottenhain |
Kottmar.
Am ersten Freitag im Monat widmen wir uns den Kirchen, Schlössern und Herrenhäusern der Lausitz. Heute besuchen wir das Schloss Ottenhain im Landkreis Görlitz. Hier hat sich ein pensioniertes Ehepaar aus Niedersachsen einen Traum erfüllt, aber sehen Sie selbst.(mp) |
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04.06.2026 15:11:10
„EE-Wert Life“ beim Wasser- und Abwasserzweckverband |
Herzberg/E..
Der Herzberger Wasser- und Abwasserzweckverband öffnete für einen Tag der offenen Tür seine Pforten. Unter dem Motto "Was wäre die Welt ohne Wasser?" gab er spannende Einblicke in die Funktion eines Wasserwerkes. Ergänzend präsentieren regionale Organisationen und Unternehmen ihre Arbeit, Produkte und Dienstleistungen rund um die Themen Nachhaltigkeit und Wasser. Auch Elbe-Elster-Landrat, Marcel Schmidt, ließ sich umfangreich informieren. Der Landkreis selbst stellte seinen EE-Wert-Preis in den Mittelpunkt des Geschehens.(tl) |
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04.06.2026 13:05:54
Zukunftstage in Hirschfelde |
Zittau.
Vom 29. bis 31. Mai fanden im Zittauer Ortsteil Hirschfelde die Zukunftstage statt. Organisiert wurde das Wochenende vom Verein Zukunft Hirschfelde gemeinsam mit der Hochschule Zittau/Görlitz. Die Zukunftstage Hirschfelde sind ein neues Wissenschaftswochenende in der Region. Drei Tage lang verwandelte sich der Marktplatz von Hirschfelde und die angrenzenden historischen Vorlaubenhäuser in ein offenes Labor. Ziel der Veranstaltung war es, Wissenschaft verständlich, erlebbar und diskutierbar zu machen. Angesprochen waren Schülerinnen und Schüler jeden Alters und engagierte Bürger. Nach dem Motto "Wissenschaft findet nicht nur auf dem Campus statt" präsentierten die Forschungseinrichtungen der Hochschule und Firmen ihre Arbeit. Besonders beliebt waren die Experimente zum Mitmachen, die überraschende Einblicke in die aktuelle Forschung boten. Die Zukunftstage zeigten, wie Wissenschaft unseren Alltag und die Entwicklung der Lausitz prägt.(ts) |
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04.06.2026 12:33:06
Einzug Ende Juli – Erstes Doppelhaus ist fertig |
Lauta OT Laubusch.
Es ist fast fertig, das erste Doppelhaus in der Gartenstadt ERIKA in Laubusch. Auf dem Grundstück unweit der Grundschule läuft bereits der Innenausbau. Ende Juli will Familie Landenberger einziehen. Das Haus ist Teil des Projektes "Lausitzer Gartenstadt 2030", bei welcher in der denkmalgeschützten Werkskolonie neue Häuser entstehen sollen. Projektkoordinator Mathias Priebe und viele Unterstützer im Hintergrund haben für die Umsetzung viel Arbeitszeit investiert.Erika baut! Interesse daran gibt es aus ganz Deutschland. Am Ende hängt die Umsetzung aber von tatsächlichen Käufern ab, also denen, die sich hier in Laubusch niederlassen wollen. Um die Attraktivität noch zu steigern, wurden die Anzahl der Doppelhäuser in der Oststraße reduziert und die Grundstücke auf jeweils über 800 Quadratmeter vergrößert. Besichtigungen vor Ort, auch der noch nicht ausgebauten zweiten Haushälfte, sind jederzeit möglich.(mp) |
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04.06.2026 12:31:10
Die etwas anderen Knöllchen |
Senftenberg.
Am 2. Juni war in Senftenberg Knöllchen-freier Tag. 24 Stunden lang wurde man bei Parkverstößen, falschem Halten oder Geschwindigkeitsmissachtung lediglich mit einem freundlichen Hinweis darauf aufmerksam gemacht, eben einem Bußgeld entkommen zu sein. Bürgermeister Andreas Pfeiffer ist überzeugt, dass dieser Tag bei jedem Parksünder zu Freude führt und auch Urlauber mit wenigen Ortskenntnissen den freundlichen Hinweis positiv aufnehmen.Doch auch am Knöllchen-freien Tag ist das Ordnungsamt unterwegs. Von den Mitarbeitern wird der freundliche Gruß an die Windschutzscheibe gelegt, auf welchem steht, wie viel der Parksünder hätte bezahlen müssen. Vom ersparten Bußgeld, solle man sich nun etwas in der Innenstadt von Senftenberg kaufen.Das Ordnungsamt erhofft sich mit Hilfe solcher Aktionen, dass mehr Leute Rücksicht auf den Ruhenden Verkehr nehmen. Ordnungsamt-Mitarbeiter, Sebastian Vetters, berichtet der LAUSITZWELLE gegenüber, wie viele Knöllchen-Verfahren im Jahr 2025 eingeleitet wurden. Fest steht: Egal welche dieser Verkehrssünden an dem Tag begangen wurden, die Täter kamen höchstens mit einem Schrecken davon.(lc) |
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04.06.2026 12:27:31
Egon-Wochatz-Platz offiziell eingeweiht |
Spremberg.
In Spremberg trägt der Platz am Bahnhof jetzt offiziell den Namen "Egon-Wochatz-Platz". Am Montag wurden dort ein neues Straßenschild und eine Erinnerungstafel feierlich enthüllt. Die Stadtverordnetenversammlung hatte die Umbenennung bereits im März beschlossen. Das Datum ist bewusst gewählt: Vor genau 36 Jahren trat Egon Wochatz sein Amt als Bürgermeister von Spremberg an.(ah) |
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04.06.2026 11:40:18
Aulagebäude der Steinmetzschule ist abgerissen |
Demitz-Thumitz.
Die Abbrucharbeiten an der Sächsischen Steinmetzschule in Demitz-Thumitz sind in vollem Gange. In diesem Zuge wurde jetzt das bisherige Aulagebäude abgebrochen, um einem modernen Neubau Platz zu machen. Dieser soll als zentraler Lehr- und Begegnungsbereich mit Aula sowie modernen Klassenräumen dienen. Ergänzend soll ein weiterer Neubau als Werkstatt- und Maschinenbereich zur Bearbeitung von Natur- und Kunststein entstehen. Herzstück der neuen Ausstattung ist eine hochmoderne CNC-Steinsäge. Im Oktober 2025 hatte der Sächsische Kultusminister Konrad Clemens den entsprechenden Förderbescheid über mehr als fünf Millionen Euro an den Landkreis Bautzen als Schulträger übergeben. Das Geld kommt aus dem Just Transition Fund.(um) |
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04.06.2026 11:39:12
Stadtwerke erinnern an Pflichten bei Gasanlagen |
Weißwasser.
Nach der tödlichen Hausexplosion in Görlitz erinnern die Stadtwerke Weißwasser Hauseigentümer an ihre Verantwortung beim sicheren Betrieb von Gasanlagen. Demnach müssen Gasleitungen regelmäßig überprüft und spätestens alle zwölf Jahre durch einen Fachbetrieb auf ihre Dichtheit kontrolliert werden. Auch Heizungen und Gasthermen sollten regelmäßig gewartet werden. Reparaturen in Eigenregie seien tabu. Zudem sollten Eigentümer Prüf- und Wartungsnachweise aufbewahren und Mieter über das richtige Verhalten bei Gasgeruch informieren. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der Stadtwerke Weißwasser.(pm/ah)
Bildquelle: Structuro / Pixabay |
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04.06.2026 11:38:45
Grundschule gewann Kindertagswettbewerb |
Finsterwalde/Potsdam.
Die Ganztags-AG der Grundschule Nord Finsterwalde räumte beim diesjährigen Kindertagswettbewerb der Staatskanzlei Brandenburg ab. Nach einer umfangreichen Präsentation in Potsdam nahmen die Schülerinnen und Schüler die Auszeichnung von Ministerpräsident Dietmar Woidke entgegen. Teamgeist, Fantasie, Respekt und Fairness standen im Mittelpunkt des ausgezeichneten Projektes, das unter dem Motto "Unsere Superkräfte" stand und das vielfältige Ganztagsangebot der Schule verdeutlichte. Insgesamt kamen 16 Projekte in die Endrunde, vier wurden letztlich ausgezeichnet.(tl/pm)
Bildquelle: Andy Lange/Staatskanzlei Potsdam |
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04.06.2026 11:38:13
Ausstellung „Ostdeutsche Grafik“ verlängert |
Kamenz.
Die am 11. März in Kamenz eröffnete Sonderausstellung "Ostdeutsche Grafik. Aus der Sammlung Hochstädt", ein Projekt der Städtischen Sammlungen Kamenz, wird aufgrund des anhaltenden Interesses bis zum 14. Juni verlängert. Ursprünglich sollte sie am kommenden Sonntag zu Ende gehen. "Ostdeutsche Grafik" ist im Sonderausstellungsbereich des Malzhauses Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 zu besichtigen. 2024 schenkte Karl-Heinz Hochstädt seine hochkarätige Sammlung ostdeutscher Grafik den Städtischen Sammlungen Kamenz, die die Kollektion nun erstmals der Öffentlichkeit präsentieren. Zu sehen sind Arbeiten der bekanntesten Künstler der DDR wie Lea Grundig, Wolfgang Mattheuer, Willi Sitte und Werner Tübke, daneben sind aber auch viele weitere Grafiker mit eindrucksvollen Werken zu entdecken.(pm/fk)
Bildquelle: Städtische Sammlungen Kamenz |
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04.06.2026 11:32:32
Ausstellung und Parcours zum Landschaftswandel im Seenland |
Hoyerswerda / Spreetal.
Die Geschichte der Lausitzer Landschaft steht im Mittelpunkt einer neuen Ausstellung in der Kulturfabrik Hoyerswerda. Unter dem Titel "Landschaftszeiten" zeigt das Kollektiv Recherchepraxis, wie sich die Region rund um den ehemaligen Tagebau Spreetal über mehr als ein Jahrhundert verändert hat. Zu sehen sind vier Modelle, die verschiedene Epochen der Landschaft darstellen - vom sorbischen Bauernhof um 1900 über die Zeit des Braunkohlebergbaus bis hin zur heutigen Naturschutzlandschaft. Entstanden sind die Arbeiten gemeinsam mit zahlreichen Menschen aus der Region. Heimatforscher, Zeitzeugen, Wissenschaftler und Anwohner brachten ihre Erinnerungen, ihr Wissen und ihre Erfahrungen in das Projekt ein. Die enge Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort spielte dabei eine zentrale Rolle. Denn viele Veränderungen haben die Region bis heute geprägt. |
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04.06.2026 09:00:00
Warum immer die Schwachen? |
kommentiert.
Immer donnerstags hat eine Lausitzerin oder ein Lausitzer das Wort. In "kommentiert:", unserem Kommentar der Woche, hören wir heute Torsten Berge. Er spricht heute zum Thema Preiserhöhungen und Bürokratie-Aufbau bei Einrichtungen, die sich eigentlich um beeinträchtigte Kinder in unserem Land kümmern wollen.(fk)
Der Kommentar zum Nachlesen:
In meinem heutigen Kommentar geht es mir um die vom Schicksal wohl am härtesten Getroffenen unserer Gesellschaft: Kinder mit der Diagnose, unheilbar krank zu sein, deren Eltern und Geschwister, den so hart betroffenen Familien. Als stolzer Vater zweier Kinder und stolzer Opa zweier Enkel gibt es für mich persönlich eigentlich keine schlimmere Vorstellung, als dass ich selbst die sogenannten Nachkommen überleben könnte. Und doch gibt es nicht Wenige, die dieses Schicksal ereilt! Dann ist von heute auf morgen Nichts mehr, wie es normalerweise sein sollte. Und ohne Familie, Freunde und die Gesellschaft geht gar nichts mehr!
Es ist für Nichtbetroffene kaum zu ermessen, was Eltern nach einer solchen Diagnose für ihre Kinder dann durchmachen, Geschwisterkinder dann entbehren müssen, welche organisatorischen und finanziellen Probleme plötzlich das Leben bestimmen. Dann sollte ein gesunder und solidarischer Sozialstaat einfach da sein. Sollte, aber wie sieht es damit aus?
In der Lausitz, in Burg im Spreewald, gibt es das Johanniter - Kinderhaus / Kinderhospiz "Pusteblume". Zur kurzen Erklärung: ein Kinderhospiz ist eigentlich eher ein Ort, an dem betroffene Familien ausspannen können, mal Urlaub machen von der extremen Alltagsbelastung. Eltern, in der Gewissheit, ihre kranken Kinder bestens versorgt zu wissen, Zeit für sich und die gesunden Geschwisterkinder zu haben, neue Kraft zu generieren. Also kein Ort zum Sterben. Das ist natürlich kostenintensiv. Und da unsere Krankenkassen sich immer mehr angespannten finanziellen Situationen ausgesetzt sehen, wird der Rotstift angesetzt. Die Messlatte für die Leistungserstattung wird höher gelegt. Todkrank ist nicht mehr todkrank, wenigstens muss neuerdings zum Beispiel künstliche Ernährung notwendig sein. Was ist da hier eigentlich wirklich KRANK?
Mich haben die Worte von Johanniter und Pusteblume-Chef Berger-Winkler sehr bewegt, denn für ihn und sein Team ist klar - hinter jeder Finanzierung steht ein Kind, eine Familie, ein oft jahrelanger Kampf um Stabilität, Würde und Lebensqualität. Gerade Einrichtungen wie die Pusteblume übernehmen Aufgaben, die weit über klassische medizinische Versorgung hinausgehen. Mit Sorge betrachtet man in Burg deshalb, dass die aktuellen Entwicklungen teilweise zu noch mehr Bürokratie, längeren Prüfverfahren und Unsicherheit in der Refinanzierung führen. Das bindet Kräfte und Mittel, die eigentlich dringend für die Kinder und Familien gebraucht werden.
Bürokratieabbau, war da nicht mal irgendwas, vor der letzten Bundestagswahl?
Es gibt in Deutschland derzeit übrigens 22 solcher Kinderhospize. Die Gäste, also betroffene Familien, die in Burg zu Gast waren, kommen aus ganz Deutschland. Mehrheitlich aus Brandenburg (101) und Sachsen (84), klar - denn die Anreise ist ja schon nicht einfach.
Und jetzt wird es also finanziell eng für die Betreiber. Der Chef der Johanniter hat da sogar noch Verständnis für die Krankenkassen. Sagt, die hätten ja selbst zu kämpfen mit ständig steigenden Kosten und sind zum Sparen verdammt.
Was mir dabei nicht in den Kopf will: Warum haben wir in Deutschland mehr als 100 gesetzliche Kassen, die alle einen enormen Verwaltungsapparat finanzieren müssen? Warum zahlen wir in Deutschland Steuern auf Spitzenniveau, wenn es dann für die Bedürftigsten im eigenen Land nicht reicht? Warum retten wir gefühlt die ganze Welt, wenn wir nicht mal für die am Schlimmsten Getroffenen im eigenen Land ausreichend sorgen können? Warum werden Diätenerhöhungen festgeschrieben, egal, wie es den Ärmsten der Armen geht? Warum genießen Beamte in Größenordnungen Vergünstigungen, während für todkranke deutsche Kinder das Geld für ihre Bedürfnisse fehlt? Ja, das klingt jetzt alles sehr populistisch. Aber als engagiertes Beiratsmitglied des Kinderhauses "Pusteblume", und mit dem Wissen um die derzeitigen Probleme und die Zukunftssorgen dieser Einrichtung, sollten mir diese Fragen erlaubt sein.
Was Sie, liebe Menschen in der Lausitz, jetzt aus diesem Kommentar mitnehmen, kann und will ich nicht beeinflussen. Das müssen Sie für sich schon selbst entscheiden. Ich habe aber schon die Hoffnung, dass es insgesamt noch nicht zu spät ist, Dinge sich zum Positiven ändern, weil die Menschen in diesem Land auf wirklich demokratischer Weise einfach "Stopp" sagen, zu all dem, was offensichtlich komplett falsch läuft. Immer wieder zu Lasten derer, die Hilfe krankheits- und auch altersbedingt am Nötigsten brauchen. Das sollte unser Land eigentlich nicht nötig haben!
Torsten Berge |
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